Bildmotiv „Die Geheimagentinnen des Zweiten Weltkriegs“ (Copyright: Perpetual Entertainment / The HISTORY Channel)

03.07.2024

Frauen in geheimer Mission: The HISTORY Channel startet neue Doku-Reihe „Die Geheimagentinnen des Zweiten Weltkriegs“ am 9. August

  • Vera Atkins, Nancy Wake, Kitty Schmidt, Virginia Hall: Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten zahlreiche Frauen als Spioninnen im Untergrund. Ihren Geschichten widmet sich die neue Doku-Reihe „Die Geheimagentinnen des Zweiten Weltkriegs“.
     
  • Deutsche TV-Premiere der sechs einstündigen Episoden ab 9. August immer freitags ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen auf The HISTORY Channel (auch im Stream und auf Abruf über WOW/Sky, die YouTube Primetime Channels und die Amazon Prime Video Channels)

München, 3.7.2024: Im September dieses Jahres jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 85. Mal. Kurz zuvor, am 9. August 2024, startet The HISTORY Channel mit „Die Geheimagentinnen des Zweiten Weltkriegs“ eine neue Doku-Reihe, die sich mehr als 30 Spioninnen während des Zweiten Weltkriegs widmet. Seinerzeit trotzten zahlreiche Frauen gesellschaftlichen Normen und arbeiteten als Geheimagentinnen im Untergrund. Sie führten geheime Missionen durch, sammelten wichtige Informationen, schmuggelten Menschen, Vorräte und wichtige Dokumente und verübten sogar Attentate.

Im Mittelpunkt jeder der sechs einstündigen Episoden der Doku-Reihe stehen die Geschichten mehrerer Spioninnen:

Episode 1 („Mut und Verrat“):

Die Britin Vera Atkins war entschlossen, ein Netz weiblicher Agenten aufzubauen. Die in Frankreich geborene Amerikanerin Virginia Hall unternahm eine waghalsige Flucht aus Frankreich. Die französische Doppelagentin Mathilde Carré tarnte sich als Widerstandskämpferin, verriet jedoch die, die sich der Résistance angeschlossen hatten. Noor Inayat Khan war eine muslimische Prinzessin, die sich in eine furchtlose Funkerin verwandelte, um gegen Nazi-Deutschland vorzugehen, ebenso wie Yvonne Cormeau und Yolande Beekman, die auch als Funkerinnen arbeiteten und sich in Frankreich der Résistance anschlossen.

Episode 2 („Undercover“):

Die Polin Krystyna Skarbek arbeitete für die Spezialeinheit Special Operations Executive (SOE) des britischen Nachrichtendienstes unter anderem in Ungarn, Polen, England und Frankreich. Sie galt als Churchills „Lieblingsspionin“. Andrée de Jongh schloss sich in Belgien der Résistance an und half etlichen alliierten Soldaten bei der Flucht. Die US-amerikanische Sängerin und Tänzerin Josephine Baker arbeitete in Frankreich im Untergrund und ging später zur Luftwaffe. Die Bordellbetreiberin Kitty Schmidt stellte sich in die Dienste der Nazis – in ihrem Berliner Etablissement, dem Salon Kitty, sollten Geheimnisse der Kundschaft abgeschöpft werden.

Episode 3 („Alles oder nichts“):

Die Australierin Nancy Wake opferte ihr bequemes Leben, um sich in Frankreich der Résistance anzuschließen. Ihre Geschichte inspirierte später Sebastian Faulks bei seinem Roman „Die Liebe der Charlotte Gray“, der 2001 mit Cate Blanchett in der Hauptrolle verfilmt wurde. Die Schwestern Jacqueline und Eileen Nearne gingen gemeinsam in den Untergrund, wurden aber vom Schicksal auseinandergerissen: Eileen wurde von den Nazis verhaftet und kam ins Konzentrationslager, überlebte den Zweiten Weltkrieg jedoch. Betty Pack bahnte sich ihren Weg durch Europa und Amerika und nahm dabei weit mehr als nur ein gebrochenes Herz in Kauf, um geheime Informationen zu sammeln.

Episode 4 („Heimliche Heldinnen“):

Hannie Schaft sowie Truus und Freddie Overseegen leisteten angesichts der deutschen Besatzung in den Niederlanden Widerstand. Sie halfen jüdischen Familien und verübten Anschläge gegen die Besatzer. Velvalee Dickinson wandte eine außergewöhnliche Methode an, um die amerikanischen Kriegsanstrengungen zu vereiteln: Sie tarnte Berichte über Kriegsschiffe als Informationen zu Puppen. Als Japan 1937 in China einmarschierte und Shanghai besetzte, schloss sich Zheng Pingru der Widerstandsbewegung an. Ein Attentat, das sie einfädeln sollte, misslang und stellte sich für die junge Frau als Verhängnis heraus. Die dreifache Mutter Odette Sansom kämpfte in Frankreich gegen die Nazis. Catherine Dior, die Schwester des Modeschöpfers, hinterließ mit der Résistance und einem Parfum Spuren.

Episode 5 („Loyalität auf dem Prüfstand“):

Im besetzten Manila sollte Claire Phillips in ihrem Nachtclub japanische Soldaten aushorchen. Peggy Utinsky und Naomi Flores schlossen sich der philippinischen Widerstandsbewegung an, um alliierten Kriegsgefangenen Medikamente und Nahrungsmittel zur Verfügung zu stellen. Yoshiko Kawashima, die chinesische Prinzessin, verriet ihr Geburtsland, um Japan zu dienen, dem Land, in dem sie aufgewachsen war. Betty McIntosh arbeitete für einen Vorgänger der CIA und half unter anderem dabei, gegen japanische Soldaten vorzugehen. Die Peruanerin Elvira Chaudoir diente dem britischen Geheimdienst als Doppelagentin.

Episode 6 („Neues Zeitalter“):

Joey Guerrero war eine philippinische Spionin, die an Lepra litt und japanischen Soldaten wichtige Informationen entlockte. Marie Madeleine-Fourcade arbeitete für den französischen und den britischen Geheimdienst; nach dem Krieg wurde sie Mitglied des Europäischen Parlaments. Die französische Agentin Violette Szabo wurde von den Nazis enttarnt und starb im Konzentrationslager Ravensbrück. Pearl Witherington war die einzige Frau, die in Frankreich ein Netzwerk von Widerstandsgruppen kommandierte. Lange bevor Julia Child in den USA zur Koch-Ikone wurde, arbeitete sie als Geheimdienstoffizierin. Vera Schalburg alias Vera Eriksen, eine gebürtige Russin, spionierte für die deutsche Abwehr. In England wurde sie 1940 enttarnt und kam in Haft, woraufhin sich ihre Spuren zunächst verloren. 2012 wurde ihre Story verfilmt („Die schöne Spionin“). Die Deutsche Ursula Kuczynski – Deckname: Sonja – stellte sich während des Zweiten Weltkriegs in die Dienste des sowjetischen Militärnachrichtendienstes GRU. Dabei arbeitete sie auch als Kurierin für den Spion Klaus Fuchs, der der Sowjetunion bei der Entwicklung einer eigenen Atombombe half. Nach dem Krieg arbeitete Kuczynski unter dem Pseudonym Ruth Werner als Autorin.

Die deutsche TV-Premiere der neuen Doku-Reihe „Die Geheimagentinnen des Zweiten Weltkriegs“ (Originaltitel: „Female Spies: Courage and Espionage In WWII“) findet ab dem 9. August 2024 immer freitags ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen auf The HISTORY Channel statt (auch im Stream und auf Abruf über WOW/Sky, die YouTube Primetime Channels und die Amazon Prime Video Channels).

Produziert wurde das Format im vergangenen Jahr von Perpetual Entertainment.

Weitere Informationen zu The HISTORY Channel sind unter www.history.de, www.facebook.com/HISTORYdeutschland, www.instagram.com/history_de sowie www.youtube.com/historyde zu finden.

Bilder

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