Pressefoto zum Ku-Klux-Klan (kein Motiv aus der Doku) (Copyright: PR/CI/Getty/Franken/Corbis – Bitte beachten Sie, dass die Verwendung nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über „Hate No More – Abkehr vom Ku-Klux-Klan“ auf CI gestattet ist.)

03.11.2020

„Hate No More“: Crime + Investigation zeigt neue Doku über Ku-Klux-Klan-Aussteiger

  • Vom 24. bis 30. Dezember setzt sich Crime + Investigation mit der Sonderprogrammierung „Eine Frage der Gerechtigkeit“ jeden Abend ab 19:25 Uhr mit den Themen Reue, Vergebung und zweite Chancen auseinander.
     
  • Im Rahmen des Themenschwerpunktes ist am Freitag, 25. Dezember, um 20:15 Uhr als deutsche TV-Premiere die einstündige Dokumentation „Hate No More – Abkehr vom Ku-Klux-Klan“ zu sehen.
     
  • Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Ku-Klux-Klan-Aussteigers Shane Johnson und thematisiert den modernen Rassismus in den USA.
     

München, 3.11.2020: Mit „Eine Frage der Gerechtigkeit“ legt Crime + Investigation vom 24. bis zum 30. Dezember einen Themenschwerpunkt auf Reue, Vergebung und zweite Chancen. Im Rahmen der Sonderprogrammierung werden täglich ab 19:25 Uhr ausgewählte Doku-Formate gezeigt. Neben True-Crime-Reihen wie „The Redemption Project – Schuld und Vergebung“(täglich ab 19:25 Uhr), einem Format, das das Verhältnis von Tätern und Opfern nach der Tat ergründet, gehört auch die Produktion „Divided States – Gegen den Hass“ (26. und 27. Dezember ab 20:15 Uhr) zum Themenschwerpunkt.

Im Mittelpunkt der Sonderprogrammierung steht die Dokumentation „Hate No More – Abkehr vom Ku-Klux-Klan“ (deutsche TV-Premiere am Freitag, 25. Dezember, 20:15 Uhr) über den Ausstieg eines hochrangingen Ku-Kux-Klan-Mitglieds aus der rassistischen Organisation.

Die einstündige Produktion porträtiert das Leben von Shane Johnson. Der Amerikaner war langjähriges Mitglied des Klans und stieg über die Jahre in hohe Führungspositionen der rassistischen Organisation auf. Nun hat er diesem Leben den Rücken gekehrt und berichtet von seinen Erfahrungen. Dabei geht die Dokumentation zunächst auf die familiäre und soziale Situation Johnsons ein und beleuchtet so die Hintergründe seiner hasserfüllten Ideologie biografisch.

Johnson kam bereits früh mit dem Klan in Verbindung. Nach eigener Aussage wurde er in eine Familie geboren, die auf eine langjährige Tradition des Hasses zurückblickt. So waren bereits seine Großeltern Mitglieder des Ku-Klux-Klans. Als „Imperial Nighthawk“, einem Dienstgrad der terroristischen Gruppe, diente sein Vater der Organisation sogar als persönlicher Leibwächter für hochrangige Mitglieder. In dieser Tätigkeit schützte er unter anderem Samuel Bowers, einen verurteilten Mörder und Anführer des Klans während des „Civil rights movement“.

Auch Johnson selbst ließ sich zu den rassistischen Ideologien seines Vaters hinreißen. So soll er bereits bei der Einschulung verweigert haben, neben einem schwarzen Mitschüler zu sitzen. Als sein Vater auf dieses Verhalten mit Stolz reagierte, begann für Shane Johnson eine langjährige, rassistische Abwärtsspirale.

Neben den Hintergründen des Hasses ergründet „Hate No More – Abkehr vom Ku-Klux-Klan“ aber vor allem den Ausstieg Johnsons. In diesem Rahmen thematisiert die Dokumentation neben dem mentalen Entwicklungsprozess Johnsons auch die Schwierigkeit des Ausstiegs im Allgemeinen.

Dabei geht „Hate No More“ jedoch nicht nur auf die Geschichte einer Einzelperson ein, sondern spannt den thematischen Bogen bis hin zur Motivation von rassistischem Hass in den USA. So geht die Dokumentation auch auf aktuelle politische und gesellschaftliche Hintergründe ein.

„Hate No More – Abkehr vom Ku-Klux-Klan“ (Originaltitel: „Hate No More: Secrets of a Former Grand Dragon“) wurde für A+E Networks bzw. für den US-Sender A&E von Six West Media produziert. Als Executive Producer fungierten Steve Ascher, Kristy Sabat, Solly Granatstein und Devon Graham Hammonds.

 

Die Programme des Schwerpunkts „Eine Frage der Gerechtigkeit“:

  • „The Redemption Project – Schuld und Vergebung“ (acht einstündige Episoden; vom 24. bis 30. Dezember täglich um 19:25 Uhr)
  • „Junge Mörder – Urteile auf dem Prüfstand“ (neun einstündige Episoden; vom 24. bis 30. Dezember täglich zu unterschiedlichen Startzeiten zwischen 22 Uhr und 23:05 Uhr)
  • „Bloodsworth – Unschuldig in Haft“ (anderthalbstündige Doku am 24. Dezember um 20:15 Uhr)
  • „A Question of Innocence“ (einstündige Doku am 24. Dezember um 21:40 Uhr)
  • „The Extractors – Letzter Ausweg“ (drei halbstündige Episoden; am 24., 28. und 30. Dezember jeweils um 22:30 Uhr)
  • „Hate No More – Abkehr vom Ku-Klux-Klan“ (einstündige Doku am 25. Dezember um 20:15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung)
  • „Gnade vor Recht“ (einstündige Doku am 25. Dezember um 21:15 Uhr)
  • „Divided States – Gegen den Hass“ (vier einstündige Episoden, am 26. und 27. Dezember jeweils ab 20:15 Uhr zwei Episoden in Folge)
  • „Zweite Chance für einen Mörder“ (zweistündige Doku am 28. Dezember um 20:15 Uhr)

Informationen zu Crime + Investigation bzw. zu A+E Networks Germany gibt es unter www.crimeandinvestigation.de, www.aenetworks.de, www.instagram.com/crimeinvestigationde und www.facebook.com/CIdeutschland.

Bilder

Bitte beachten Sie, dass die honorarfreie Verwendung des Bildmaterials ausschließlich im Rahmen einer redaktionellen Berichterstattung und Nennung des Senders bzw. des Unternehmens erlaubt ist. Die Archivierung des Bildmaterials sowie die Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

Auf Facebook teilen